Zum Hauptinhalt springen Zum Seiten-Footer springen

International Association for
Anthroposophic Body Therapies

Bothmer Gymnastik
Historischer Kontext

Einige Zeit nach Beginn der ersten Waldorfschule in Stuttgart 1919, bemerkte Rudolf Steiner bei den Schülern eine schlechte körperliche Haltung. Er wies auf die Notwendigkeit eines Turnunterrichtes hin, der auf anthroposophischer Grundlage entwickelt werden sollte.
In Fritz Graf von Bothmer fand er den geeigneten Lehrer, der den Turnunterricht auf geisteswissenschaftlicher Grundlage ausarbeiten konnte. So entstanden im Unterricht mit den Kindern und in Absprache mit R. Steiner gymnastische Übungen. Ihr Ziel ist es, den Einklang der seelisch-geistigen mit der leiblichen Entwicklung zu unterstützen. ‚Leibesübung als Menschenbildung’: Leibesübung die zugleich Menschenbildung ist, die also dem Menschen Bildungswerte vermittelt für Körper, Geist und Seele (frei zitiert nach Bothmer 1931) [1].
Zum Turnunterricht an der Waldorfschule zählen neben der Gymnastik, Geräteturnen und Sportspiele.

Bothmer unterrichtete in seinen Schulferien regelmäßig in Dornach. Marie Steiner hatte ihn für die Arbeit mit den Schauspielern engagiert.  Dabei begegnete auch Dr. med. Ita Wegman der Gymnastik. Sie erkannte das große therapeutische Potential in ihr. Gerne hätte sie Bothmer auch für ihr klinisch-therapeutische Institut in Arlesheim gewonnen. Dies ließ aber die begrenzte Zeit Bothmers leider nicht zu.
Siehe auch: Biographie Bothmers [8].

[1] F. Graf v. Bothmer: Gymnastische Erziehung, Verlag Freies Geistesleben, 1981. - Zurzeit vergriffen.-
[8] Fritz Graf von Bothmer, die Biographie mit Selbstzeugnissen, Alheidis v. Bothmer, Selbstverlag. Zu bestellen bei: E-Mail: redaktionbothmer-movement.LÖSCHEN.com